Mittwoch, 22. März 2017

Die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit

(Genesis_3,1-24) Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß. Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein. Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben. Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
 
Um die Wahrheit zu erkennen, war Gott der HERR keine Hilfe; man musste sich selber helfen. Das habe ich getan und durfte ab Mai 2008 den Job dieses alten Halunken übernehmen. Ein echt beschissener Job, denn es hört ja sowieso keiner zu, wenn man etwas sagt. Jeder kleine Sesselfurzer glaubt, er wüsste schon was und könnte einfach so weitermachen wie bisher. Aber nicht mit mir! Mein Vorgänger war noch gnädig und beschränkte die Sintflut auf ein kleines Gebiet; ich plädiere für die globale Sintflut. Höre ich Protest? Zu spät. Ist seit Herbst 2008 in die Wege geleitet und nicht mehr aufzuhalten. OK, ihr könnt sie nicht aufhalten, ich schon – aber nicht ohne angemessene Bezahlung. Mein Angebot erhielt die politische Seifenoper im Mai 2009; natürlich wurde es ignoriert, was beim beschränkten Horizont dieser Komiker nicht anders zu erwarten war. Mein nächstes Leben ist schon beschrieben und findet erst in einer Milliarde Jahre statt. Was sollte es mich also jucken, wenn ihr armseligen Kreaturen in die "Ehrenrunde" geht und noch einmal 10.000 Jahre braucht, um wieder dorthin zu gelangen, wo ihr heute angekommen seid. Vielleicht könnt ihr euch danach ja mal selber helfen. Also dann – Cancel Program GENESIS:
 
Himmel und Erde = Nachfrage (Geld) und Angebot (Waren) 
Garten Eden / Paradies = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft 
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen 
Baum des Lebens = Geldkreislauf 
Baum der Erkenntnis = Geldverleih 
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins 
Gott (Jahwe) = künstlicher Archetyp: "Investor" 
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch 
Frau / Eva = Finanzkapital / der in Sachkapital investierende Kulturmensch 
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer) 
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine) 
Nachkommen der Schlange = Geldersparnisse 
Nachkommen der Frau = neue Sachkapitalien 
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite) 
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) 
Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus 
Cherubim = Denkblockaden 
Sintflut = Hyperinflation
 
Ein Tipp: Rettet eure Ersparnisse, bevor es zu spät ist. Allerdings bricht die Ökonomie umso schneller zusammen, je mehr von euch jetzt zur Bank rennen. Wartet ihr aber zu lange, waren schon andere da und haben die Kasse leergeräumt. Viel ist nicht in der Kasse, denn das meiste ist verliehen. Bricht die Ökonomie zusammen, fallen die Kredite aus. Das sind nun mal die Tücken der Zinsgeld-Ökonomie, die schon mein Vorgänger erkannte. Der alte Halunke sorgte dafür, dass ihr sie nicht erkennt, um sich köstlich zu amüsieren. Als das langweilig wurde, schickte er einen Propheten, der euch erklärte, wie die Tücken zu vermeiden sind,...
 
...aber ihr Knalltüten habt das bis heute nicht begriffen. Was soll ich also noch mit euch anfangen? 


Gott, 01.04.2017
 
PS: Diese Nachricht wurde vordatiert, damit ihr euch einbilden könnt, sie sei ein Scherz.



Kommentare:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=JWSLMS_rt5M&t=1490s

    Die lebendigen Menschen müssen sich beweisen.

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  2. Haben sie das nicht schon?

    Jetzt wäre es langsam mal an der Zeit, dass der Rest die kindlichen Patschehändchen mal von der Herdplatte fernhält.
    Wobei er diesmal wohl den Gasherd aufgedreht hat und mit Zündhölzern spielt, während viele den Geruch wohl wahrnehmen, aber nichts damit anfangen können oder ihn völlig falsch einordnen.

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    1. Nein, haben sie nicht. Wie auch, es gibt sie noch gar nicht.

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  3. Selbst der Gedanke Gott zu sein - der du sicher bist -, kann im Endeffekt langweilig sein. Heilige Langeweile ist ein guter und hinreichender Grund zur Erfindung des freien Willens.

    Probier mal was neues!

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    1. Keine Sorge, ich bin beschäftigt (Schleichwerbung muss sein):

      www.audio.ruhr

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  4. Vielleicht bin ich zu blöd, aber mir erschließt sich nicht wirklich was Du uns hier sagen willst. Gott verbietet Wucher und Zinsen. Die anderen Zuordnungen zu biblischen Kontexten sind doch auch sehr frei interpretiert :-). Wie kann der Baum der Erkenntnis dem Geldverleih gleich kommen? Ich sehe da gar keinen Zusammenhang. Vielleicht sollte ich das auch nur als einen kreativen, kulturellen Betrag betrachten. Dann ist es ok ...

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  5. "Vielleicht bin ich zu blöd,..."

    Möglicherweise:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2015/09/die-idiotie-vom-unverzichtbaren-zins.html

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